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Gemeinsam für mehr Selbstbestimmung bei Demenz – Teilnehmende gesucht

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Wie können Menschen mit Demenz möglichst lange selbstbestimmt über ihre gesundheitliche Versorgung entscheiden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Projekts DECIDE-2 der Universität Siegen, das gemeinsam mit dem Netzwerk Demenzlotsen Siegen-Wittgenstein umgesetzt wird. Die Universität Siegen arbeitet dabei unter anderem in enger Zusammenarbeit mit dem Bereich Altenhilfe des Caritasverbandes Siegen-Wittgenstein e.V.

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, die Autonomie von Menschen mit Demenz sowie mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen zu stärken. Gleichzeitig sollen ihre Angehörigen entlastet werden. Herzstück des Projektes ist der Einsatz speziell geschulter Demenzlotsinnen, die die Betroffenen zu Hause besuchen, gemeinsam ihren Unterstützungsbedarf ermitteln und einen individuellen Versorgungsplan entwickeln. Dieses Konzept hat sich in der Region bereits als wirkungsvolle Hilfe erwiesen und soll nun im Rahmen der Studie wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt werden.

Aktuell sucht das Projektteam Teilnehmende für die Studie – angesprochen sind Menschen mit beginnender oder leichter bis mittelschwerer Demenz sowie deren Angehörige. Die Teilnahme ist kostenlos und umfasst mehrere Hausbesuche über etwa sechs Monate hinweg. Begleitet wird das Projekt wissenschaftlich durch die Universität Siegen und das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Greifswald.

Mehr Informationen und den vollständigen Artikel finden Sie auf der Website der Universität Siegen: https://www.uni-siegen.de/news/menschen-mit-demenz-bei-entscheidungen-unterstuetzen

Ansprechpartnerinnen im Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V. für Rückfragen
Charlotte Boes und Helene Böhm

E-Mail: c.boes@caritas-siegen.de und h.boehm@caritas-siegen.de

Telefon: 0271 / 236 02 10

Bild (© Universität Siegen): Demenzlotsinnen unterstützen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen bei wichtigen Entscheidungen für eine selbstbestimmte gesundheitliche Versorgung (v. l.): Stefanie Kremer von der Alzheimer Gesellschaft Siegen-Wittgenstein e.V., Manuela Kremer von der Gesundheitsregion Siegerland und Helene Böhm vom Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V.

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